04:13 29 Januar 2020
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    US-Medien haben offenbar den Fakt ignoriert, dass die frühere Beraterin des Ex-Präsidenten Barack Obama die Wahlkampfzentrale sowie das Übergangsteam von Donald Trump ausspioniert haben könnte. Stattdessen verbreiteten sie Geschichten über eine angebliche „Einmischung Russlands“. Dies schreibt nun die US-Zeitung „The Washington Times“.

    Demnach hat Obamas Sicherheitsberaterin Susan Rice das Team von Donald Trump beobachtet. Die ersten Informationen darüber seien bei Bloomberg aufgetaucht.

    Zuvor hatte Trump getwittert, dass seine Telefone im Trump-Tower während des Wahlkampfs von Obama angezapft worden seien. Manche haben diese Spionage-Geschichte bereits als „Obamagate“ bezeichnet und Obama selbst als „Überwachungs-Präsidenten“ tituliert, hieß es.
    Aber für nicht Trump-freundliche US-Medien sei das nur ein Versuch, die Aufmerksamkeit von der Untersuchung von Trumps angeblichen Verbindungen zu Russland abzulenken, so WT.

    Der CNN-Mitarbeiter Don Lemon soll nach Angaben der Zeitung gesagt haben, dass er Leuten nicht helfen würde, die die Geschichte mit Rice verbreiten möchten. Laut seinem Kollegen Jim Sciutto sei in den Aktivitäten von Rice nichts Ungewöhnliches.

    „Es dauert nur ein paar Minuten Googlen, um herauszufinden, dass Herr Sciutto beim ABC News Kollege von Rices Ehemann, Ian Officer Cameron, war“, so die Zeitung.

    Demnach habe Obamas Administration aktiv die Wahlkampfzentrale von Trump ausspioniert, dabei Methoden eines Polizeistaates verwendend – aber niemand sei daran interessiert, hieß es.

    Während die Medien die Mythen über angebliche Verabredung der USA mit Russland beschrieben, werde die Wahrheit langsam in Erscheinung treten, so die Zeitung weiter. Und diese Wahrheit werde die Voreingenommenheit mancher Journalisten entlarven, die wohl eher schon zu Verschwörungstheoretiker geworden seien, hieß es.

    Zuvor war berichtet worden, dass das US-Innenministerium und das Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste im Oktober des vorigen Jahres hatten verkünden lassen, Russland sei in die Cyber-Angriffe verwickelt gewesen, die 2016 gegen politische Einrichtungen der Vereinigten Staaten verübt worden seien. Dabei betonten die US-Geheimdienste, dass die Hacker es nicht geschafft hätten, Zugriff zu den US-Wahlsystemen zu bekommen. Deshalb „wäre es äußerst schwierig, die Stimmenauszählung oder das Wahlergebnis durch Cyber-Attacken oder Cyber-Eingriffe zu verändern“, hieß es. Die US-Behörden haben bislang keine Beweise für die Beteiligung Russlands an Hacker-Angriffen vorgelegt, die das Präsidentschaftswahlergebnis hätten beeinflussen sollen.

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    Tags:
    Einmischung, Überwachung, Obamagate, Spionage, The Washington Times, ABC News, CNN, Susan Rice, Barack Obama, Donald Trump, Russland, USA