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22:51 13 Oktober 2019
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    Weißhelme zusammen mit An-Nustra-Mitgliedern gesehen

    Warum Syrien-Meldungen von “Weißhelmen” nicht glaubwürdig sind - Sacharowa

    © Foto: Youtube / ΓΙΑΝΝΗΣ ALDEBARAN
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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Die „Weißhelme“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) sind laut dem russischen Außenministerium keine glaubwürdigen Informationsquellen zu Syrien. Beispielsweise tauchen Videos auf, die zeigen, dass die „Weißhelme“ Fake-Videos herstellen. Auch zeigen etliche Bilder die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform.

    In Bezug auf den jüngsten C-Waffeneinsatz in der syrischen Provinz Idlib sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, die „Weißhelme“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte dürfen nicht als glaubwürdige Informationsquellen betrachtet werden „Die Aufgabe von heute besteht darin, das Geschehene  unvoreingenommen aufzuklären“, betonte Sacharowa. Ihr zufolge kommen alle Falschmeldungen zu diesem Thema nur von den berühmt berüchtigten „Weißhelmen“ und der in London ansässigen und inzwischen odiös gewordenen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

    Weder den „Weißhelmen“ noch der SOHR könne man vertrauen, sie hätten wiederholt ihr Ansehen untergraben und sich total diskreditiert,  so Sacharowa. „Anhand der Berichte dieser Organisationen dürfen keine weitreichenden und international verbindlichen Entscheidungen getroffen werden.“

    Laut der Sprecherin werden von den beiden Organisationen äußerst widersprüchliche Informationen verbreitet. „Auf ihren in sozialen Netzwerken veröffentlichen Videos und Fotos ist zu sehen, dass Mitglieder der ‚Weißhelme‘, die Verletzten Hilfe erweisen, keine zuverlässigen Schutzmittel haben und sehr unprofessionell handeln.“

    Inzwischen würden Videoaufzeichnungen auftauchen, so Scharowa, die zeigen, dass die „Weißhelme“ Fake-Videos herstellen und die „Betroffenen“ schminken. Etliche von syrischen Journalisten gelieferte Bilder zeigen die „Rettungskräfte“ mit Waffen und in Militäruniform.

    Die nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte hatte am Dienstag 80 Todesopfer der C-Waffenattacke in der Stadt Chan Scheichun sowie 200 Verletzte gemeldet. Die Oppositionellen machen die syrischen Regierungstruppen für den Angriff verantwortlich.

    Das syrische Militär hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und Terroristen und deren Beschützer für den Angriff verantwortlich gemacht. Chan Scheichun wird zurzeit von der syrischen Opposition kontrolliert.

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