22:58 27 Januar 2020
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    Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in der Provinz Idlib hat der syrische Außenminister Walid Muallem mitgeteilt, dass die chemischen Substanzen aus der Türkei nach Syrien gebracht worden seien.

    Die Kampfstoffe seien über das türkische Territorium nach Syrien, vor allem nach Ost-Aleppo gebracht worden, sagte al-Muallem am Donnerstag. Damaskus habe bereits die Organisation der Vereinten Nationen darüber in Kenntnis gesetzt.

    Syrische Oppositionskämpfer hatten am Dienstag rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

    Laut Außenminister al-Muallem waren die ersten Meldungen über die Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe auf das Munitionslager der Terrorgruppierung al-Nusra-Front in der Redion eingegangen.

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    Tags:
    Türkei, Syrien