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14:24 12 November 2019
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    Russlands Außenamt in Moskau

    Nach Flucht aus Syrien: Persona non grata bekommt UN-Spitzenposten – Moskau empört

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Moskau bewertet die Ernennung der in Syrien zur Persona non grata erklärten Georgette Gagnon zur Leiterin des Amtes für Feldeinsätze des UN-Menschenrechtsamtes als absolut unannehmbar und hofft auf die Revidierung dieses Beschlusses. Das teilte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag mit.

    „Die Tatsache, dass Said Raad al-Hussein (Hoher UN-Menschrechtskommissar – Anm. d. Red.) eine solche moral- und berufsethikfremde Person auf eine Spitzenposition in dem von ihm geleiteten Amt ernannt hat, sehen wir als einen absolut unannehmbaren Schritt an“, so Sacharowa.

    Laut Sacharowa war Gagnon nur drei Monate als für Menschenrechte zuständige Leiterin bei der UN-Mission in Syrien tätig und von Damaskus zur unerwünschten Person erklärt worden. Sie habe daraufhin das Land verlassen müssen. Der Skandal um Gagnon ermögliche ihr nicht, den Status einer UN-Beamtin zu haben, so die russische Außenamtssprecherin.

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    Tags:
    Ernennung, Uno, Georgette Gagnon, Said Raad al-Hussein, Maria Sacharowa, Syrien, Russland