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00:40 17 Oktober 2019
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    Angriffe der IS-Terroristen mit Chemiwaffen in Aleppo (Archivbild)

    Syriens Außenminister: IS und al-Nusra bringen Kampfstoffe in Wohngebieten unter

    © AP Photo /
    Politik
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    Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in der Provinz Idlib wirft der syrische Außenminister Walid al-Muallem den Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und al-Nusra-Front vor, weitere chemische Waffen über die Türkei zu beziehen und in von ihnen kontrollierten syrischen Wohngebieten unterzubringen.

    „Die al-Nusra und der IS lagern chemische Substanzen in Städten und Ortschaften“, sagte al-Muallem am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Damaskus. „Die syrische Regierung hat die Uno über die chemischen Substanzen informiert, die vom türkischen Territorium aus für die Terroristen in Ost-Aleppo geliefert wurden.“

    Syrische Oppositionskämpfer hatten am Dienstag rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

    Laut Außenminister al-Muallem waren die ersten Meldungen über die Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe auf das Munitionslager der Terrorgruppierung al-Nusra-Front in der Redion eingegangen.

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    Aleppo, Türkei, Syrien