Radio
    Situation in Syrien

    US-Angriff war zu erwarten Syriens Informationsminister schließt Eskalation aus

    © Sputnik/ Iliya Pitalev
    Politik
    Zum Kurzlink
    Lage in Syrien (2017) (381)
    115640789

    Der syrische Informationsminister hat den US-Angriff auf den syrischen Militärflughafen als „begrenzt“ und „absehbar“ bezeichnet, wie Reuters meldet. Eine Eskalation der Situation sei nicht zu erwarten.

    In der Nacht zum Freitag hat die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagiert die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag im syrischen Idlib, den sie der Regierung Assads zuschreibt.

    Syrische Oppositionskämpfer hatten am Dienstag rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

    Nach syrischen und russischen Angaben traf die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrormiliz al-Nusra-Front in Chan Scheichun ein von Terroristen genutztes Lager mit Giftstoffen. Der syrische Außenminister Walid al-Muallem verwies am Donnerstag darauf, dass die ersten Meldungen über die Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe eingegangen seien.

    Nach Angaben der syrischen Regierung bekommen die Terrorgruppen al-Nusra und Daesh (auch Islamischer Staat, IS) chemische Giftstoffe aus der Türkei.

    Themen:
    Lage in Syrien (2017) (381)

    Zum Thema:

    USA feuern Raketen auf Luftwaffenbasis in Syrien im Raum Homs ab
    Putin: US-Angriff in Syrien schadet Beziehungen zu Russland
    Tillerson nach Raketenangriff: Entmachtung Assads beginnt
    Tillerson: USA zweifeln nicht an Assads Schuld für Giftgasattacke bei Idlib
    Tags:
    Angriff, Erwartung, Eskalation, Syrien, USA
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren