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    Anhänger von Syriens Präsident Assad

    „Kurzsichtig und verantwortungslos“ – Assads Kanzlei zu US-Angriff auf Basis Schairat

    © Sputnik / Maxim Blinow
    Politik
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    Die Kanzlei des syrischen Präsidenten Baschar Assad hat den jüngsten Raketenangriff der USA auf den syrischen Militärflughafen Schairat am Freitag entschieden als verantwortungslos verurteilt.

    „Die Kanzlei des syrischen Präsidenten betont, dass die Handlungen der USA leichtsinnig, verantwortungslos und kurzsichtig waren“,  hieß es. 

    „Der Angriff auf einen Flugplatz eines souveränen Staates stellt erneut klar, dass der Administrationswechsel dieses Regimes seine Politik nicht ändert“, hieß es. Diese Politik sei dadurch gekennzeichnet, dass die USA andere Staaten angreifen, Völker unterjochen und versuchen,  ihre Vorherrschaft weltweit herzustellen. 

    „Wenn das US-Regime dachte, dass es mit diesem Angriff seine Verbündeten aus den Terror-Gruppierungen zu Lande unterstützen wird, dann bestätigt Syrien, dass dieser Angriff die Entschlossenheit der Republik im Kampf gegen den Terrorismus sogar noch gestärkt hat“, hieß es. 

    In der Nacht zum Freitag hat die US-Armee nach offiziellen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf den Flugplatz Schairat der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert. Mit dem Angriff reagierte die US-Regierung auf einen mutmaßlichen Giftgasangriff vom Dienstag im syrischen Idlib, den sie der Regierung Assads zuschreibt.

    Syrische Oppositionskämpfer hatten am Dienstag rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.

    Nach syrischen und russischen Angaben traf die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrormiliz al-Nusra-Front in Chan Scheichun ein von Terroristen genutztes Lager mit Giftstoffen. Der syrische Außenminister Walid al-Muallem verwies am Donnerstag darauf, dass die ersten Meldungen über die Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe eingegangen seien.

    Nach Angaben der syrischen Regierung bekommen die Terrorgruppen al-Nusra und Daesh (auch Islamischer Staat, IS) chemische Giftstoffe aus der Türkei.

    Sämtliche C-Waffenvorräte der syrischen Regierung waren zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens bekam die OPCW sogar den Nobelpreis.

     

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    Militärbasis, Kritik, Angriff, Raketen, Baschar al-Assad, Syrien, USA