00:26 16 Dezember 2019
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    „Admiral Grigorowitsch“ soll syrischer Armee Feuerschutz geben - Senator

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    Die Fregatte „Admiral Grigorowitsch“, die nach dem international kritisierten US-Raketenangriff auf die syrische Armee, ins Mittelmeer zurückgekehrt ist, soll nach Angaben von Viktor Oserow, dem Chef des Sicherheitsausschusses des Föderationsrats (russisches Oberhaus), vor allem den syrischen Truppen Feuerunterstützung geben.

    Die „Admiral Grigorowitsch“ habe schon mal Terroristen in Syrien wirksam angegriffen, sagte Oserow am Montag. „Es geht also nicht um die moralische Unterstützung für die Streitkräfte Syriens im Kampf gegen die Terroristen, sondern um die Feuerunterstützung.“

    Oserow betonte, Russland wolle in Syrien nicht gegen die USA kämpfen: „Unsere Aufgabe ist die Bekämpfung der Terroristen.“ Die mit Kalibr-Marschflugkörpern bewaffnete „Admiral Grigorowitsch“ hatte am Sonntag wieder vor Syriens Küste Stellung bezogen.

    Zuvor hatte die US-Armee den Flugplatz Schairat der syrischen Armee in der Provinz Homs mit Tomahawk-Raketen beschossen. Bei dem Angriff, der von Präsident Donald Trump persönlich befohlen wurde, wurden nach Angaben der syrischen Armee zehn Soldaten getötet und mehrere Flugzeuge zerstört. Lokale Behörden berichteten auch von mehreren zivilen Todesopfern.

    Während US-Verbündete Trumps Vorgehen lobten, übten Russland und mehrere weitere Staaten scharfe Kritik. Laut einer Umfrage verurteilt die Mehrheit der Deutschen den amerikanischen Angriff.

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    Schiff Admiral Grigorowitsch, Syrien, Russland