13:25 21 Februar 2020
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    Die Präsidentschaftswahlen am Sonntag in Südossetien sind auf der Konkurrenzgrundlage und transparent durchgeführt worden, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag.

    „Wir begrüßen die Präsidentschaftswahlen in Südossetien und stellen fest, dass es sich dabei um einen aus politischer Sicht völlig demokratischen Wahlprozess auf der Konkurrenzgrundlage handelt. Die Wahlen sind transparent genug und durch Konkurrenz geprägt gewesen“, so Peskow.

    Er äußerte sich besonders zufrieden darüber, dass sich „die  Hauptkonkurrenz zwischen zwei Kandidaten gestaltet hat, die überzeugte Befürworter weiterer enger Beziehungen Südossetiens mit der Russischen Föderation sind. Wir begrüßen diese Einstellung auf jede Weise“, so Peskow.

    Am Sonntag hatten in Südossetien Präsidentschaftswahlen und ein Referendum zur Frage der Umbenennung der Republik in den Staat Alanien stattgefunden.

    Wie einer der Hauptkandidaten, Parlamentschef Anatoli Bibilow, mitteilte, hat er sich in der ersten Wahlrunde den Sieg gesichert. Die Zentrale Wahlkommission der Republik teilte mit, dass Bibilow vorn liege, aber die Stimmenauszählung noch nicht beendet sei.

    Nach Angaben der Chefin der südossetischen Zentralen Wahlkommission, Bella Plijewa, hat Bibilow laut vorläufigen Wahlergebnissen 57,98 Prozent der Stimmen erhalten. Seine Rivalen Leonid Tibilow und Alan Gaglojew seien auf 30 Prozent bzw. 11,01 Prozent gekommen. Für den Wahlsieg sind mehr als 50 Prozent der Stimmen erforderlich.

    Parallel zur Präsidentschaftswahl ist ein Referendum über den Namen der Republik durchgeführt worden. Nach der Auszählung von 35 Prozent der Stimmen wurde mitgeteilt, dass 78,2 Prozent der Teilnehmer für die Umbenennung von Südossetien in den Staat Alanien gestimmt haben.

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    Tags:
    Präsidentschaftswahlen, Referendum, Zentrale Wahlkommission (ZIK), Anatoli Bibilow, Leonid Tibilow, Dmitri Peskow, Südossetien