19:30 17 Januar 2020
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    Russland hat laut Wladimir Dschabarow, erster Vizechef des auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, nicht vor, seine Luft- und Weltraumstreitkräfte gegen US-Raketen einzusetzen, sollte sich Washington zu neuen Raketenangriffen gegen Syrien entschließen.

    Die USA müssen aber bei der Lösung des Syrien-Problems ihre Ambitionen und Emotionen beiseitelegen, sagte er am Montag in Moskau.

    „Wir dürfen uns nicht in eine militärische Konfrontation einbeziehen lassen, darin steckt die Gefahr eines groß angelegten Krieges“, fügte der Außenpolitiker des russischen Parlamentsoberhauses hinzu. 

    Zuvor hatte Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer,  gesagt, die USA schießen neue Luftschläge gegen Syrien bei neuen C-Waffen-Angriffen nicht aus.

    Washington „muss von seinen Ambitionen Abstand nehmen und sich keinen Emotionen“ in dieser Frage hingeben, so Dschabarow. „Insbesondere sollte die Tochter des US-Präsidenten ihren Emotionen keinen freien Lauf lassen.“

    Wie die „Sunday Times“ am Vortag mitgeteilt hatte, habe die Reaktion von Ivanka Trump, Tochter von US-Präsident Donald Trump, auf die Berichte über den C-Waffen-Einsatz im syrischen Idlib den Entschluss der US-Führung beeinflusst, einen Raketenangriff gegen Syrien zu unternehmen. Nach der Ausführung des Raketenschlags schrieb Ivanka Trump, sie sei stolz auf den Entschluss ihres Vaters.

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    Tags:
    Waffeneinsatz, Luftschläge, Raketen, Sean Spicer, Ivanka Trump, Wladimir Dschabarow, Donald Trump, Syrien, USA, Russland