15:04 18 Februar 2020
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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Laut Generaloberst Sergej Rudskoi, dem Chef der Operativen Hauptverwaltung des russischen Generalstabes, braucht Damaskus keine C-Waffen einzusetzen, zumal es keine solchen Waffen habe.

    „Der Gegner erleidet eine Niederlage nach der anderen und verliert die von ihm bisher kontrollierten Territorien. Unter diesen Umständen hat die Regierung von Baschar Assad es nicht nötig, Chemiewaffen anzuwenden. Zumal die syrische Armee keine solchen Waffen besitzt“, so Rudskoi.

    Der Militär verwies darauf, dass Syrien bereits im Jahr 2013 freiwillig der Konvention über das C-Waffenverbot beigetreten war und der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) ausführliche Informationen über sein militärchemisches Programm vorgelegt hatte.

    Rudskoi erinnerte daran, dass die OPCW die Vernichtung von zehn der insgesamt zwölf Anlagen zur Lagerung und Produktion von C-Waffen in Syrien bestätigt hatte. Die letzten beiden C-Waffenobjekte befänden sich in einem von der Opposition kontrollierten Gebiet, so der Generaloberst. Aus diesem Grund könne die OPCW die Vernichtung der chemischen Waffen dort nicht bestätigen, ergänzte Rudskoi.

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    Tags:
    C-Waffen, Russlands Generalstab, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Sergej Rudskoi, Baschar al-Assad, Syrien