14:21 13 Dezember 2018
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    Folgen eines Raketenbeschusses der syrischen Stadt Douma

    USA gehen nicht nach Syrien – sagt Trump

    © REUTERS / Bassam Khabieh
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    Die USA werden nicht in Syrien einmarschieren, wie US-Präsident Donald Trump am Dienstag in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender Fox Business sagte.

    „Wir werden nicht nach Syrien gehen“, erklärte Trump gegenüber dem Sender, ohne seine Worte näher zu erläutern.

    Syrische Stadt Hama
    © Sputnik / Mikhail Voskresenskiy
    Den in der vergangenen Woche, in der Nacht zum 7. April, geführten US-Raketenangriff auf einen Luftwaffenstützpunkt der syrischen Regierungstruppen bezeichnete er indes als notwendig. Dies hätte seines Erachtens bereits die frühere US-Regierung von Barack Obama tun sollen.

    Zuvor war aus der syrischen Stadt Idlib mitgeteilt worden, dass der vermutliche Einsatz von Chemiewaffen in der Provinz Idlib am 4. April viele Opfer gefordert habe. Die westlichen Staaten machten Syriens Regierungstruppen dafür verantwortlich, ohne Beweise vorzulegen. Russland hat indes zu einer eingehenden Untersuchung aufgerufen, um die wahren Schuldigen an diesem Vorfall in der syrischen Provinz Idlib zu ermitteln.

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    In der Nacht zum 7. April hatte die US-Armee nach eigenen Angaben 59 Raketen des Typs Tomahawk auf den Flugplatz Schairat der syrischen Armee in der Provinz Homs abgefeuert, von dem aus die syrischen Streitkräfte angeblich die Chemieattacke auf Zivilisten in der syrischen Provinz Idlib verübt haben sollen.

    Nach syrischen und russischen Angaben traf die syrische Luftwaffe bei einem Angriff auf die Terrormiliz al-Nusra-Front in Chan Scheichun ein von Terroristen genutztes Lager mit Giftstoffen. Der syrische Außenminister Walid al-Muallem hatte am 6. April darauf verwiesen, dass die ersten Meldungen über die angebliche Chemieattacke schon mehrere Stunden vor dem ersten Angriff der syrischen Luftwaffe eingegangen seien.

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    Tags:
    Chemiewaffen, Barack Obama, Donald Trump, Syrien, USA