02:56 22 Februar 2020
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    Die Bundesanwaltschaft Deutschland hat in Niederbayern einen mutmaßlichen Kämpfer der Terrormilizen „Islamischer Staat“ und Al-Nusra-Front festgenommen. Laut der vom Pressedienst der Behörde am Mittwoch verbreiteten Meldung handelt es sich um einen 31-jährigen Syrer.

    „Der Mann soll sich als Mitglied an der Al-Nusra-Front und dem sogenannten Islamischen Staat beteiligt haben. Außerdem habe er gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen“, berichtete der Bayerische Rundfunk unter Verweis auf eine Mitteilung der Bundesanwaltschaft.

    Die Ermittlungsbehörde vermutet, dass der festgenommene Terrorverdächtige im Jahr 2011 in einer Kämpferzelle von Terrororganisationen aktiv gewesen sei sowie an Kampfhandlungen in Aleppo und anderen Regionen Syriens teilgenommen habe. Ende 2015 sei der Syrer nach Deutschland gekommen, von wo aus er nach Griechenland gereist sei und dort in Flüchtlingslagern Kämpfer angeworben habe.

    UMFRAGE: Schutz und Kampf gegen Terror? Misstrauen der Deutschen wächst

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    Tags:
    Festnahme, Terrorverdächtige, Al-Nusra-Front, Terrormiliz Daesh, Bayern, Deutschland