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    U.S. President Donald Trump reacts after delivering his first address to a joint session of Congress from the floor of the House of Representatives iin Washington, U.S., February 28, 2017

    Tier, Schande und Weichei: Was hat Trump sonst noch drauf?

    © REUTERS / Jim Lo Scalzo/Pool
    Politik
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    Donald Trump und diplomatisches Taktgefühl? Das passt bekanntlich nicht gut zusammen. Sputnik hat eine Auswahl zusammengestellt, die eindrücklich zeigt, wie der amtierende US-Präsident mit Menschen umgeht, die er nicht mag.

    Assad, das Tier

    Als der US-Präsident Moskau am Mittwoch wieder einmal für die Unterstützung von Damaskus kritisierte, hat er auch direkt den syrischen Präsidenten Baschar Assad beleidigt: Dieser sei ein Tier, sagte Trump. „Wäre Russland nicht hingegangen und hätte dieses Tier nicht unterstützt, gäbe es kein Problem“, so der US-Präsident im TV-Sender Fox Business.

    Obama, das Weichei

    Trump warf seinem Vorgänger Obama mehrmals Schwäche gegenüber Russland vor. Acht Jahre lang habe Russland Obama bedrängt, sei immer stärker und stärker geworden, habe die Krim weggenommen und an Raketen hinzugewonnen. Vor diesem Hintergrund lautete Trumps Urteil gegen Obama: „Weichei!“. So twitterte es der amtierende US-Präsident einst.

    Madonna, die Schande

    Auch bei der US-Pop-Diva war der US-Präsident um einen derben Spruch nicht verlegen. „Ehrlich gesagt, sie ist widerlich“, sagte Trump, nachdem Madonna ihn öffentlich hart kritisiert hatte. „Ich denke, sie hat sich selbst ziemlich stark geschadet, hat die Idee hinter dem Protest verdorben. Das, was sie gesagt hat, war eine Schande für unser Land“, sagte der Präsident.

    Hillary, die Teufelin

    Während des Wahlkampfes dachte sich der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump viele Spitznamen für seine demokratische Widersacherin Clinton aus. Bei einer Ansprache vor seinen Fans bezeichnete er Hillary als das leibhaftige Böse: „Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Sie ist eine Teufelin“, sagte er.

    Meryl Streep, die Kriecherin

    Und eine laut dem US-Präsidenten überbewertete Schauspielerin noch dazu. „Meryl Streep ist eine der am meisten überbewerteten Schauspielerinnen in Hollywood. Kennt mich nicht, hat mich aber letzte Nacht bei der Golden-Globe-Verleihung in Grund und Boden kritisiert. Sie ist eine Kriecherin der Verliererin Hillary“, schrieb Trump auf Twitter. Dabei hat Streep in ihrer, vom US-Präsidenten derart kritisierten Rede die Bedeutung der Empathie in der heutigen Welt hervorgehoben. Als Negativbeispiel nannte sie Trumps Verhalten, als er bei einem öffentlichen Auftritt einen Journalisten mit einer angeborenen Erkrankung ausgelacht hatte.

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    Meryl Streep, Donald Trump, Madonna, Hillary Clinton, Baschar al-Assad, Barack Obama, USA