20:40 25 November 2020
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    Ankara besteht laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu weiter auf der Visaliberalisierung mit der EU als Bedingung für den mit Brüssel verabschiedeten Flüchtlingsdeal, wie die Agentur Anadolu am Donnerstag meldet.

    Ankara strebt nach einer Regelung der Visa-Erleichterungen mit der EU. Die Türkei benötigt die Visaliberalisierung, die auch eine der Bedingungen des Flüchtlingspakts ist“, so der türkische Außenminister.

    Er gab dabei außerdem an, dass die Türkei nach ihrem Verfassungsreferendum am 15. April neue Vorschläge diesbezüglich an die EU schicken werde.

    Am 18. März hatten Brüssel und Ankara einen Flüchtlingsdeal vereinbart. Die EU hatte der Türkei visafreies Reisen für ihre Bürger in die EU im Rahmen des Abkommens über die Rücknahme von Flüchtlingen angeboten. Laut den Verabredungen soll die Türkei illegale Flüchtlinge daran hindern, nach Europa weiterzureisen. Diejenigen, die es trotzdem nach Griechenland schaffen, werden zurückgebracht. Im Gegenzug muss die EU der Türkei drei Milliarden Euro für die Versorgung von Flüchtlingen bereitstellen und syrischer Migranten abnehmen.

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    Tags:
    Flüchtlingsabkommen, Visafreiheit, Mevlüt Çavuşoğlu, Europäische Union, Türkei