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20:44 20 Oktober 2019
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    Nach einem Giftgasanschlag in Syrien

    USA werden sich gegen objektive Ermittlung in Idlib stellen – russischer Politiker

    © REUTERS / Ammar Abdullah
    Politik
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    C-Waffen in Syrien (598)
    1983
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    Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, Franz Klinzewitsch, zweifelt an einer objektiven Ermittlung zur Chemieattacke in Idlib.

    „Die USA werden alles Mögliche tun, damit es keine unabhängige Ermittlung zur angeblichen Chemieattacke in Idlib gibt, auch das Vorhandensein chemischer Waffen bei Rebellen, worauf Russland besteht, gab es nicht“, so der Senator.

    Dabei sei es durchaus möglich, dass „in zehn Jahren“ etwa, die USA ihren Raketenangriff auf den syrischen Militärflugplatz Schairat als „Fehler“ einstufen könnten. „Aber dann wird es keiner mehr brauchen“, betonte der Politiker.

    Die amerikanische Hypothese über die Beteiligung der syrischen Regierungskräfte am Einsatz von Chemiewaffen in Idlib sei nach dem Angriff der US-Koalition auf das IS-Chemiewaffenlager in der syrischen Provinz Deir ez-Zor durch die erhaltenen Informationen „unter Verdacht gestellt, wenn nicht gar widerlegt“.

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    Tags:
    Syrien-Krise, Beteiligung, Ermittlung, Chemiewaffen, Raketenangriff, Angriff, Russlands Föderationsrat (Oberhaus), Franz Klinzewitsch, Idlib, USA, Syrien, Moskau, Russland