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    Luftangriff der US-geführten Koalition im syrischen Kobane

    US-Luftangriffe: Experten melden Rekordzahl getöteter Zivilisten in Syrien

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    Bei Luftangriffen der US-geführten Anti-Terror-Koalition in Syrien ist im März eine Rekordzahl an Zivilisten ums Leben gekommen. Das berichtet das Portal „International Business Times“ am Dienstag unter Verweis auf die unabhängige Londoner Beobachtergruppe Airwars.

    Demnach beobachtete die Organisation, die das Vorgehen der Koalition im Irak und in Syrien überwacht, in letzter Zeit eine beispiellose Aufstockung der US-Luftangriffe in beiden Ländern.

    Laut Airwars soll die US-Koalition allein im März 268 Angriffe auf den Irak und 434 auf Syrien geflogen haben, bei denen insgesamt 1.782 Zivilisten getötet worden sein sollen.

    Wie Airwars-Mitarbeiter Alex Hopkins sagte, sei die Anzahl der Toten im Vormonat um ein Mehrfaches gestiegen, worauf die Medien nur geringe Aufmerksamkeit gerichtet hätten.

    Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

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    Tags:
    Tote, Luftangriffe, Terrormiliz Daesh, Beobachtergruppe Airwars, Alex Hopkins, Irak, Russland, USA, Syrien