08:10 23 April 2019
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    „Erst schießen, dann sprechen“: Wie Trump den Weltfrieden gefährdet – Fillon

    © AFP 2019 / Guillaume Souvant
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    Frankreichs ehemaliger Premierminister und aktueller Präsidentschaftskandidat François Fillon hält die Standpunkte des US-Präsidenten Donald Trump für eine Gefahr für den Weltfrieden. Dies sagte Fillon im Interview gegenüber dem französischen Radiosender „Europe 1“.

    „Ehrlich gesagt, ist die jetzige Position von Donald Trump unvorhersehbar, in gewissem Sinne gefährlich, sie stellt eine Gefahr für den Frieden dar“, so Fillon. Man dürfe nicht einfach so „überall in der Welt militärisch intervenieren“. Es sei „eine alte Methode des Wilden Westens — erst schießen, dann sprechen“.

    Zugleich betonte der ehemalige Premierminister, dass er die Rückkehr „zu einem Kalten Krieg zwischen beiden größten nuklearen Arsenalen in der Welt, Russland und der USA, nie akzeptieren“ werde. Frankreich werde sich dabei auf keine der Seiten stellen, sondern seine eigene „unabhängige Stimme“ behalten.

    Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich finden in zwei Wahlgängen statt und sind für den 23. April und den 7. Mai angesetzt.

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    Tags:
    Gefahr, Weltfrieden, Position, Kritik, Kandidat, Präsidentschaftswahlen, Donald Trump, François Fillon, USA, Frankreich