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09:19 23 Oktober 2019
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    Gegner der Verfassungsreform in Istanbul halten Plakate mit dem Wort Nein hoch

    Türkei-Referendum: Ankara fordert Anerkennung, Opposition Annullierung

    © AFP 2019 / BULENT KILIC
    Politik
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    Der türkische Premierminister Binali Yildirim hat die Opposition aufgerufen, den Ausgang des Verfassungs-Referendums anzuerkennen. Die „Gerüchte“ über Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung bezeichnete der Minister als vergeblichen Versuch, einen Schatten auf das Referendum zu werfen.

    Die wichtigste oppositionelle Republikanische Volkspartei (CHP) hatte zuvor Einspruch gegen das Ergebnis der Volksabstimmung angekündigt. Die Partei soll nach Angaben der Agentur Anadolu am heutigen Dienstag Berufung beim türkischen Verfassungsgericht einlegen, um eine Annullierung des Referendums zu erreichen.

    Die CHP hatte zuvor von „Manipulationen" und „Wahlbetrug“ gesprochen. Die Partei forderte die Neuauszählung von bis zu 60 Prozent der Stimmen. „Uns wurden Stimmen gestohlen“, hieß es.
    Am Sonntag stimmten die Türken bei einem Referendum über das künftige Staatssystem ihres Landes ab. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte eine Verfassungsreform vorgeschlagen, die dem Staatschef mehr Macht geben und das Amt des Regierungschefs auflösen würde. Nach der Auswertung von 98 Prozent der abgegebenen Stimmzettel liegen die „Ja“-Sager bei 51,3 Prozent der Stimmen. 48,7 Prozent der Wähler stimmten dagegen.

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    Tags:
    Opposition, Referendum, Republikanische Volkspartei (CHP), Binali Yildirim, Recep Tayyip Erdogan, Türkei