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20:51 18 Oktober 2019
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    Marine Le Pen, Jean-Luc Mélenchon, Benoît Hamon, Emmanuel Macron und François Fillon

    Le Pen will „wilder Globalisierung“ ein Ende setzen

    © REUTERS / POOL
    Politik
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    Die Präsidentenkandidatin Marine Le Pen, Chefin der französischen Partei Front National (FN), hat ihren Anhängern versprochen, der „wilden Globalisierung“ ein Ende zu setzen, sollte sie gewählt werden. Darüber berichtete „Express“ am Dienstag.

    „Die am Sonntag zu treffende Wahl ist ganz einfach. Das ist die Wahl zwischen einem Frankreich, das sich erhebt, und einem Frankreich, das bald versinken wird“, erklärte Le Pen. Sie warf ihren Rivalen Francois Fillon und Jean-Luc Mélenchon vor, die wilde Globalisierung zu unterstützen.

    Ihr erster Schritt im Amt der Präsidentin werde die Schließung der (französischen) Grenzen für illegale Migranten. „Ein Massenzustrom von Neuankömmlingen bietet Frankreich keine Möglichkeiten. Das ist eine Tragödie für Frankreich“, betonte Le Pen.

    Die erste Wahlrunde findet an diesem Sonntag, dem 23. April, statt. Sollte keiner der Kandidaten die erforderliche Stimmenmehrheit auf sich vereinigen, werden die zwei besten in der zweiten Wahlrunde am 7. Mai gegen einander antreten. 

    Die höchsten Siegeschancen haben nach Ansicht von Beobachtern vier Kandidaten: Emmanuel Macron, Chef der Bewegung „En marche!“ („Auf geht’s“), Marine Le Pen, der Ultralinke Jean-Luc Mélenchon und Francois Fillon, Kandidat von den konservativen Republikanern.

     

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    Tags:
    Wahlversprechen, Abschaffung, Globalisierung, Marine Le Pen, Frankreich