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11:31 21 August 2019
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    Frauke Petry

    AfD-Chefin Petry verzichtet auf Spitzenkandidatur

    © AFP 2019 / John MACDOUGALL
    Politik
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    AfD-Bundessprecherin Frauke Petry will nicht als Spitzenkandidatin ihrer Partei zur Bundestagswahl antreten, wie deutsche Medien berichten.

    Wie sie am Mittwoch in einem Video auf ihrer Facebook-Seite erklärte, wird sie weder als alleinige Spitzenkandidatin noch als Mitglied eines Spitzenteams ihrer Partei bei der bevorstehenden Bundestagswahl zur Verfügung stehen.

    Es sei ihr wichtig, dass die AfD „die wichtigen Sachfragen“ wie den von ihr beim Bundesparteitag eingebrachten Zukunftsantrag, „die in den nächsten  Monaten und Jahren maßgeblich über das Schicksal der AfD entscheiden werden, unabhängig von angeblichen oder tatsächlichen Personalfragen diskutieren“ könne, begründete Petry ihre Entscheidung.  

    In dem Zukunftsantrag wollte Petry ihre Partei dazu drängen, sich auf eine Parteistrategie festzulegen. Petry selbst befürwortet nach eigenen Worten einen „realpolitischen“ Ansatz, der auch Koalitionen ermöglicht.

    Am Wochenende werden die AfD-Delegierten beim Bundesparteitag entscheiden, wen und wie viele Spitzenkandidaten sie ins Rennen schicken wollen.

    Laut dem „Tagesspiegel“ bringt nun der Landesvorstand der AfD in Baden-Württemberg die wirtschaftsliberale Ökonomin Alice Weidel für das Spitzenteam in Stellung.

    „Alice Weidel ist eine optimale Kandidatin für unsere Spitzenmannschaft“, zitiert die Zeitung den Landessprecher Ralf Özkara. Als promovierte Ökonomin und Expertin für Währungs- und Wirtschaftspolitik habe Weidel die nötige Kompetenz, die Partei in den Bundestagswahlkampf zu führen.

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    Tags:
    Kandidatur, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, Deutschland