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    Donald Trump

    Trump schätzt Chancen für Atomkrieg gegen Nordkorea ein

    © AP Photo/ Ahn Young-joon
    Politik
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    Die USA haben laut Donald Trump Grund zur Besorgnis, was einen möglichen Atomkrieg zwischen den USA und Nordkorea betrifft. Dies sagte der US-Präsident in einem Interview mit dem TV-Sender TMJ4 während seiner Reise in den Bundesstaat Wisconsin.

    „Sorgen muss man immer haben, wenn man nicht weiß, mit wem man es zu tun hat“, sagte Trump in Bezug auf einen potentiellen Atomkrieg gegen Nordkorea. Dabei verwies er auf sein jüngstes Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping, bei der er eigenen Angaben nach Vieles erfahren habe. China habe Trump zufolge großen Einfluss auf Nordkorea. „Wir werden sehen, was passiert. Die Situation ist sehr kompliziert“, sagte Trump. 

    Dabei schob er einen Teil der Verantwortung für die heutige Lage den früheren US-Präsidenten zu. „Damit hätte sich Obama beschäftigen sollen. Auch die früheren Präsidenten bis hin zu Clinton hätten das tun sollen. Sie haben das aber einfach hingezogen“. 

    Die früheren Vereinbarungen zwischen Washington und Pjöngjang seien äußerst ungünstig für die USA gewesen. „Nun bin ich in eine Lage geraten, in der er (Nordkoreas Staatschef – Anm. d. Red.) über Atomwaffen verfügt“, sagte Trump. „Und wir müssen etwas dagegen unternehmen. Ich hoffe, dass er Frieden will. Wir wollen Frieden. Im Endeffekt wird alles davon abhängen. Wir müssen nun aber abwarten und die Geschehnisse beobachten“. 

    Die Situation auf der Koreanischen Halbinsel hat sich Anfang des Vorjahres verschärft, als Pjöngjang ein Atomwaffentest durchgeführt und eine ballistische Rakete mit einem künstlichen Erdsatelliten abgefeuert hat. Im September 2016 testete Nordkorea wieder eine Atombombe. Innerhalb eines Jahres unternahm das Land mehr als 20 Raketenstarts. 

     

    Tags:
    Atomwaffen, Lage, Konflikt, Chance, Atomkrieg, Xi Jinping, Donald Trump, China, Nordkorea, USA