03:06 18 Juni 2019
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    Russischer Militärstützpunkt „Arktisches Dreiblatt“ im Alexandraland auf der Insel-Gruppe Franz-Josef-Land

    Washington nimmt russisches „Dreiblatt“ ins Visier – Medien

    © Sputnik / Russlands Verteidigungsministerium
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    US-Beamte zeigen sich zunehmend alarmiert über die Präsenz russischer Militärs in der Arktis, wie der TV-Sender CBS am Mittwoch berichtet.

    Ins Visier geriet demnach vor allem der neue russische Militärstützpunkt „Dreiblatt“ in der arktischen Zone, der bis zu 150 Soldaten und die Militärluftwaffe aufnehmen kann.

    Der TV-Sender verwies dabei auf eine virtuelle Tour durch den Stützpunkt, die das Verteidigungsministerium vorbereitet hatte.

    Laut CBS ist die Errichtung des russischen Stützpunktes in der Arktis ein weiterer Schritt Russlands im Kampf um Öl- und Gasreserven in der Region, die insgesamt auf einen Wert von bis zu 35 Billionen US-Dollar geschätzt werden. Dabei sollen aber auch die USA ihre Militärstützpunkte und Luftwaffenbasen in der arktischen Zone weiternutzen.

    „Die USA wollen sichergehen, dass Russland seine Bemühungen nicht ausweiten wird, um selbst die Region dominieren zu können“, sagte US-Verteidigungsminister James Mattis.

    Mitte April hatte Russlands Verteidigungsministerium erstmals Bilder des Militärstützpunktes „Arktisches Dreiblatt“ im Alexandraland auf der Insel-Gruppe Franz-Josef-Land im Nordpolarmeer öffentlich gemacht.

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    Stützpunkt, Arktisches Dreiblatt, Arktis, USA, Russland