00:02 22 April 2019
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    Carter Page, Ex-Berater des US-Präsidenten Donald Trump (Archivbild)

    Wegen Moskau? FBI nimmt Trumps Ex-Berater ins Visier – Medien

    © Sputnik / Grigoriy Sisoev
    Politik
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    Die US-Bundespolizei FBI hat gegen den Ex-Berater des amerikanischen Präsidenten, Carter Page, wegen dessen Moskau-Besuchs im Jahr 2013 Ermittlungen eingeleitet, wie die US-Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet.

    Als Anlass für die FBI-Ermittlungen gegen Carter gilt demnach dessen Moskau-Besuch 2013. Die Quellen in US-Geheimdiensten konnten aber gegenüber dem Blatt nicht präzisieren, was genau das FBI-Interesse an Carter erregt habe: seine Treffen in der russischen Hauptstadt, abgefangene Telefongespräche russischer Beamter über ihn oder andere Faktoren.

    Page selbst dementierte ständig alle FBI-Vorwürfe. Die Mitteilungen über mutmaßliche Beweise dafür, dass er ein russischer Agent sei, bezeichnete der Ex-Berater als „gefälscht“.

    Zuvor hatte BuzzFeed ein Dokument veröffentlicht, laut dem 2013 Page als Energieberater angeblich russische Geheimdienste kontaktiert habe. Dabei wurde er erst 2016 Mitglied von Trumps Wahlkampfteam.

    BuzzFeed und einige US-Medien hatten zudem berichtet, das Trump-Team besitze angeblich Beziehungen zu Russland und die russische Führung verfüge über Material, das den US-Präsidenten Donald Trump in Misskredit bringe. Derzeit ermitteln der Senat und das US-Repräsentantenhaus.

    Donald Trump hatte die unbewiesenen Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Diese Medienberichte seien schlicht „Unsinn“, so Trump.

    Moskau hatte wiederholt jegliche Vorwürfe der US-Geheimdienste, sich angeblich in die amerikanische Präsidentenwahl eingemischt zu haben, zurückgewiesen und diese als gegenstandslos bezeichnet.

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    Tags:
    Einmischung, Geheimdienste, Vorwürfe, Agent, Kontakte, New York Times, Nachrichtenportal BuzzFeed, FBI, Donald Trump, Carter Page, Russland, USA