02:56 20 Februar 2020
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    Am internationalen Flughafen von Pjöngjang ist der ehemalige Professor Kim, ein Korea-Amerikaner und US-Bürger, beim Versuch, das Land zu verlassen, festgenommen worden. Dies meldet am Sonntag die südkoreanische Agentur Yonhap.

    Der Mann war demnach früher Professor an der chinesischen Universität Yanbian für Wissenschaft und Technologie und soll sich mit Hilfsprogrammen für Nordkorea befasst haben. Laut den Medien soll auch das der Grund für seinen jüngsten einmonatigen Aufenthalt im Land gewesen sein. 

    Ein Grund für seine Festnahme sei jedoch von den Behörden nicht genannt worden.

    Es wird zudem darauf verwiesen, dass dies in der jüngsten Zeit bereits die dritte Festnahme eines Amerikaners in Nordkorea gewesen sei.

    Im Jahr 2016 war Medienberichten zufolge der amerikanische College-Student Otto Warmbier wegen des Versuchs, aus einem Pjöngjanger Hotel ein Plakat mitzunehmen, festgenommen und zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Außerdem war laut Yonhap im selben Jahr der Korea-Amerikaner Kim Dong-chul in Nordkorea zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es hieß, er habe sich mit der Organisation humanitärer Hilfslieferungen befasst, Nordkorea habe ihn jedoch der Spionage beschuldigt.

     

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