01:54 26 April 2019
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    Emmanuel Macron küsst seine Frau Brigitte

    Nun ist’s offiziell: Macron gewinnt erste Wahlrunde – Großstädte wollen keine Le Pen

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    Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich 2017 (131)
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    Das französische Innenministerium hat, wie Reuters meldet, nach Auszählung aller Stimmen den früheren Wirtschaftsminister Emmanuel Macron mit 23,75 Prozent der Wählerstimmen zum Sieger des ersten Wahlgangs um Frankreichs Präsidentenposten erklärt.

    Direkt hinter Macron  liegt die Chefin des Front National, Marine Le Pen, mit 21,53 Prozent, gefolgt vom Kandidaten der konservativen Republikaner-Partei Francois Fillon mit 19,91 Prozent und Jean-Luc Mélenchon von der linken Partei La France Insoumise (Unbeugsames Frankreich) mit 19,64 Prozent.

    Vor allem die Wähler der Großstädte haben Marine Le Pen demnach in der ersten Wahlrunde mehrheitlich abgelehnt: In Paris etwa erhielt sie nur ganze 4,99 Prozent der Stimmen. 34 Prozent der Einwohner der französischen Hauptstadt unterstützten Macron, 26 Prozent stimmten für Fillon.

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    In Lyon landete Le Pen mit 16 Prozent auf Platz vier. Die ersten zwei Plätze belegen auch dort Macron mit 26 und Fillon mit 23 Prozent. In Bordeaux konnte Le Pen 18 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und lag hinter Macron und Mélenchon. Ähnlich sah es in Toulouse aus, wo die Chefin des Front National 16 Prozent der Wählerstimmen erhielt.

    Derweil aber wurde sie in Marseille und Nizza unterstützt, wo der Front National auch bei den Parlamentswahlen auf Platz eins gekommen war, sowie im Norden des Landes, wo Le Pen mehr als 30 Prozent der Stimmen erhielt.

    Insgesamt siegte der Front National laut vorläufigen Angaben in 47, Macron in 42 Departements.

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    Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich, Jean-Luc Mélenchon, Marine Le Pen, Emmanuel Macron, Frankreich