13:45 06 August 2020
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    Die politisch motivierte Kriminalität hat zum vierten Mal in Folge einen Höchststand erreicht, teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière bei der Pressekonferenz zur Kriminalstatistik für das Jahr 2016 mit. Besonders die Straffälligkeit unter Ausländern sei stark angestiegen.

    "Das liegt insbesondere an der politisch motivierten Ausländerkriminalität", sagte er laut Focus-Online und verwies dabei auf Taten mit terroristischem Hintergrund, beispielsweise von Anhängern der in der Türkei wirkenden und dort auch verbotenen PKK sowie des sogenannten Islamischen Staatess (IS, auch Daesh).

    Die Zahl der linksmotivierten Gewalt liege auf demselben Niveau liegen wie die rechte, die um 14,3 Prozent zugenommen habe.

    Man rechne auch damit, dass die politisch motivierte Gewalt auch im neuen Wahljahr weiter ansteige, kommentierte seinerseits der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Sachsens Innenminister Markus Ulbig. Laut de Maizière würde sich die linksextremistische Szene dementsprechend bereits für den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg vorbereiten.

    Auch bei der Ausländerkriminalität gebe es "nichts zu beschönigen", so Maizière. Die habe nämlich im vergangenen Jahr überproportional zugenommen. Überdurchschnittlich oft würden vor allem Staatsangehörige der Balkan- und nordafrikanischer Staaten straffällig.

    "Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen und daher vor allem Zuwanderern ist höher als der Schnitt der Bevölkerung", betonte er. Dies sei mitunter dadurch zu erklären, dass es unter Zuwanderen viele junge Männer gebe, die generell mehr zum Begehen von Straftaten neigen würden.

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    Tags:
    Thomas de Maizière, Berlin, Deutschland