01:04 29 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    1615570
    Abonnieren

    Die russische Partei „Gerechtes Russland“ entwickelt derzeit ein Gesetz, gemäß dem die in Russland lebenden „Kriegskinder“ Klage gegen Deutschland erheben dürfen, um einen Ausgleich für die verlorene Kindheit zu fordern.

    Laut dem Parteichef Sergej Mironow soll einen Ausgleich dafür nicht Russland sondern Deutschland zahlen. Die Bürger hätten im Zweiten Weltkrieg ihre Kindheit wegen Deutschland verloren.

    „Soll in diesem Zusammenhang Deutschland unseren ,Kriegskindernʻ für ihre verlorene Kindheit zahlen? Wir werden solch einen Gesetzentwurf vorbereiten“, sagte Mironow gegenüber dem russischen TV-Sender „Rossija 24“.

    Demnach ist der Inhalt des Gesetzentwurfs klar.

    „Wir werden unseren Veteranen, den ,Kriegskindernʻ, vorschlagen, Klage gegen Deutschland auf eine Ausgleichszahlung zu erheben“, erläuterte er.

    Gennadij Sjuganow, Chef der Kommunistischen Partei Russlands, hatte mehrmals vorgeschlagen, die Kriegskinder-Frage zu lösen. Dafür benötigt man laut ihm 120 bis 140 Milliarden Rubel (etwa zwei Milliarden Euro). Der russische Präsident Wladimir Putin unterstützt auch diese Initiative und betont dabei, dass es notwendig sei, alles aufmerksam durchzurechnen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    13 deutsche Bundesländer schließen sich der Georgs-Band-Aktion zum 9. Mai an
    Dem deutschen Volke: Russische „Nachtwölfe“ bringen Buchgeschenk nach Berlin
    MDR rätselt über „russischen Osten“ - Ostdeutscher kommentiert: „Das Sagen haben leider die ...“
    Mord an iranischem Atomphysiker: US-Geheimdienst hält Israel für schuldig — NYT
    Tags:
    Krieg, Kinder, Gerechtes Russland, Sergej Mironow, Deutschland, Russland