07:36 26 April 2018
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    Kinder bei der Blockade von Leningrad (Archivbild)

    Russische Politiker:Deutschland soll verlorene Kindheit der Kriegskinder entschädigen

    © Sputnik / Sergej Strunnikow
    Politik
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    Die russische Partei „Gerechtes Russland“ entwickelt derzeit ein Gesetz, gemäß dem die in Russland lebenden „Kriegskinder“ Klage gegen Deutschland erheben dürfen, um einen Ausgleich für die verlorene Kindheit zu fordern.

    Laut dem Parteichef Sergej Mironow soll einen Ausgleich dafür nicht Russland sondern Deutschland zahlen. Die Bürger hätten im Zweiten Weltkrieg ihre Kindheit wegen Deutschland verloren.

    „Soll in diesem Zusammenhang Deutschland unseren ,Kriegskindernʻ für ihre verlorene Kindheit zahlen? Wir werden solch einen Gesetzentwurf vorbereiten“, sagte Mironow gegenüber dem russischen TV-Sender „Rossija 24“.

    Demnach ist der Inhalt des Gesetzentwurfs klar.

    „Wir werden unseren Veteranen, den ,Kriegskindernʻ, vorschlagen, Klage gegen Deutschland auf eine Ausgleichszahlung zu erheben“, erläuterte er.

    Gennadij Sjuganow, Chef der Kommunistischen Partei Russlands, hatte mehrmals vorgeschlagen, die Kriegskinder-Frage zu lösen. Dafür benötigt man laut ihm 120 bis 140 Milliarden Rubel (etwa zwei Milliarden Euro). Der russische Präsident Wladimir Putin unterstützt auch diese Initiative und betont dabei, dass es notwendig sei, alles aufmerksam durchzurechnen.

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    Tags:
    Krieg, Kinder, Gerechtes Russland, Sergej Mironow, Deutschland, Russland