12:55 28 Juli 2017
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    6. Moskauer Sicherheitskonferenz

    Nach US-Angriff auf syrische Basis: Moskau will eigene Truppen schützen - Schoigu

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    Politik
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    US-Raketenangriff auf syrische Luftwaffenbasis (93)
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    Seit dem Raketenangriff der US-Luftwaffe auf den syrischen Militärstützpunkt Schairat besteht laut Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu auch eine reale Gefährdung für russische Militärs in Syrien. Darum müssen diese künftig besser geschützt werden.

    Wie Schoigu am Mittwoch bei der Eröffnung der sechsten Moskauer Konferenz für internationale Sicherheit betonte, ist Russland darum nun dazu gezwungen, zu zusätzlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der eigenen Einheiten in Syrien zu greifen.

    Die USA hatten als Reaktion auf den vermutlichen Giftgasangriff in der Nacht auf den 7. April von Schiffen der US Navy im Mittelmeer aus 59 Tomahawk-Raketen auf den syrischen Militärflugplatz Schairat abgefeuert, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen oder auch nur eine Untersuchung durchzuführen, ob Damaskus schuldig ist. Moskau bezeichnete den Angriff als einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

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    US-Raketenangriff auf syrische Luftwaffenbasis (93)

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    Tags:
    Maßnahmen, Gefahr, Schutz, Angriff, Stützpunkt, Sergej Schoigu, Syrien, USA, Russland
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