16:29 17 Februar 2020
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach eigenen Angaben seine Partner, darunter auch Russland, die USA und das nordirakische Kurdistan, über die Operation gegen kurdische Kämpfer im Irak informiert.

    Im Interview mit der Agentur Reuters betonte Erdogan zudem, dass die Operation in der Stadt Sindschar im Nordirak und in Nordsyrien so lange andauern werde, bis alle Terroristen vernichtet seien. Er werde nicht zulassen, dass Sindschar zu einem Stützpunkt der Arbeiterpartei Kurdistans werde.

    Zuvor hatte der Sprecher des US-Außenministeriums Mark Toner Besorgnis über die Angriffe der türkischen Luftwaffe im Norden Syriens und im Irak geäußert. Er unterstrich, dass die Luftschläge ohne angemessene Abstimmung mit Washington und der internationalen Anti-Terror-Koalition versetzt worden seien.

    Am Dienstag hatte der türkische Generalstab den Tod von etwa 70 Kurden bei Ankaras Luftangriffen auf die Stellungen der kurdischen Selbstverteidigungseinheiten im Nordosten Syriens und auf die Positionen der Arbeiterpartei Kurdistans im Nordirak gemeldet.

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    Tags:
    Operation, Terroristen, Luftschläge, Vernichtung, Kurden, Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Syrien, Irak, USA, Russland