13:32 25 September 2017
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    Kämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans

    PKK bekennt sich zu Mord an zwölf türkischen Soldaten

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    Die Volksverteidigungskräfte (HPG) der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben sich zu zwei Angriffen auf türkische Soldaten in der Provinz Bitlis im Osten des Landes bekannt. Das geht aus einer Mitteilung des HPG-Pressezentrums hervor. Dabei sollen zwölf türkische Militärs ums Leben gekommen sein.

    Demnach sollen Angehörige der Frauenabteilung YJA-Star am Dienstag ein türkisches Lager in der Gegend Şêx Cuma mit Raketenwerfern beschossen und dabei zehn türkische Soldaten getötet haben.

    Am nächsten Tag sollen die HPG-Kämpfer Soldaten, die Bäume für den Bau eines Stützpunktes im Landkreis Hizan der oben genannten Provinz abgeholzt hatten, unter Beschuss genommen und zwei türkische Soldaten getötet haben.

    Die im Land verbotene und als terroristisch eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans kämpft seit 1984, darunter auch mit Waffengewalt, gegen die türkischen Behörden. Die Organisation setzt sich für die politische Autonomie der kurdisch besiedelten Gebiete ein. 2013 hatten die Konfliktparteien ein Waffenstillstandabkommen vereinbart, jedoch waren die Kampfhandlungen im Juli 2015 erneut entflammt.

    Die Volksverteidigungskräfte (HPG) gelten als PKK-Kampfflügel.

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    Tags:
    Tod, Soldaten, Volksverteidigungskräfte (HPG), Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Türkei
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