05:48 25 April 2019
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    Macron will nicht gleichen Mist wie Clinton verzapfen

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    Der ehemalige französische Wirtschaftsminister und jetzige Präsidentschaftskandidat, Emmanuel Macron, hat in einem Interview mit dem US-TV-Sender CNN seinen Wahlkampf mit dem der gescheiterten demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton verglichen. Einen ihrer Fehler wolle Macron allerdings auf jeden Fall vermeiden.

    Marine Le Pen bei Treffen mit Fischern in Le Grau-du-Roi
    © AFP 2019 / BERTRAND LANGLOIS
    Demnach hatten sämtliche Meinungserhebungen in den USA vor den Präsidentschaftswahlen im Land im November 2016 ergeben, dass die Demokratin Hillary Clinton den Sieg bereits in der Tasche und ihr republikanischer Rivale Donald Trump nur kaum Chancen auf einen Wahlerfolg habe. Wie sich aber herausstellte, war dem nicht so.

    Aktuelle Umfragen in Frankreich zeigen ein ähnliches Bild für Macron: In fast allen Studien liegt er vor seiner Gegenspielerin, der Vorsitzenden des Front National, Marine Le Pen. Wie aber CNN schreibt, „siedelt er seine Möbel noch nicht in den Élysée Palast um – stattdessen zieht er eine Lehre aus der US-Wahl 2016, bei der Hillary Clinton eine überraschende Niederlage erlitten hat“.

    Die vergangene Woche war für den 39-jährigen französischen Politiker gewiss kein leichtes Spiel. Medien berichteten, dass er sich zu siegessicher zeige.

    „Das ist fast sicher der Fehler, den Hillary Clinton machte“, so Macron gegenüber CNN am Donnerstag. „Ich spiele auf keinen Fall dieses Spiel.“

    Am 23. April fand die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Elf Kandidaten kämpften um das höchste Amt im Land. Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron von der Partei „En Marche!“ („Vorwärts!“) und die Vorsitzende des Front National, Marine Le Pen, setzten sich letztlich durch und werden am kommenden Sonntag, am 7. Mai, in der Stichwahl erneut gegeneinander antreten.

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    Tags:
    Fehler, Wahlkampf, Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich, En Marche, Front National, Hillary Clinton, Marine Le Pen, Emmanuel Macron, USA, Frankreich