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10:29 17 Juli 2019
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    UN-Berater verteidigt Krim-Bewohner

    © Sputnik / Sergei Mamontov
    Politik
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    Die internationalen Russland-Sanktionen wirken sich vor allem auf die schwächsten Bevölkerungsschichten und die Einwohner der Schwarzmeer-Halbinsel Krim negativ aus, wie der UN-Sonderberichterstatter über den negativen Einfluss einseitiger Zwangsmaßnahmen auf die Umsetzung der Menschenrechte, Idriss Jazairy, sagte.

    Die Sanktionsmaßnahmen sind demnach ein Eindämmungsfaktor für Russland, aber sie könnten auch zu einem Eindämmungsfaktor für die internationale Gemeinschaft werden, so Jazairy. Außerdem übten sie einen negativen Einfluss auf sensible soziale Gruppen in Russland aus, die mit der Krise nicht zu tun hätten.

    „Am meisten leiden unter der aktuellen Krise die Krim-Bewohner“, sagte Jazairy.

    „Sie dürfen nicht kollektiv für etwas zahlen müssen, was als schwere politische Krise gilt, die sie aber nicht beeinflussen können. Ihr Leid kann nicht als Argument zur Lösung politischer Differenzen dienen“, betonte er.

    Zudem gab der UN-Sonderberichterstatter an, dass er bereit sei, bei Bedarf die Krim zu besuchen, um die Situation im Bereich Menschenrechte zu analysieren.

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    Tags:
    Krise, Politik, Menschenrechte, Sanktionen, Uno, Krim, Russland