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    Donald Trump und Michael Flynn (Archivbild)

    „Obama schuld“: Trump distanziert sich – und bemitleidet Flynn

    © REUTERS / Carlos Barria/File Photo
    Politik
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    Der einstige Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, der wegen angeblicher „russischen Kontakte“ seinen Posten räumen musste, hat Zugriff zu Geheiminformationen gehabt. Dieser wurde allerdings bereits zu Obama-Zeiten erteilt, wie Trump im Interview mit dem US-TV-Sender Fox News sagte.

    „Ich habe Mitleid mit ihm. Er diente dem Land. Er war ein General. Aber vergessen Sie nicht, dass seine Kandidatur von der Obama-Regierung auf höchster Ebene genehmigt wurde“, so Trump.

    Die Administration von Barack Obama habe aber anlässlich Flynns keine ordnungsgemäßen Kontrollen durchgeführt. „Die Obama-Regierung hat ihm schon damals grünes Licht gegeben, bevor er für eine ganz kurze Zeit in unsere Administration kam“, betonte Trump weiter.

    Zuvor wurde der zurückgetretene US-Sicherheitsberater im Laufe des Prozess gegen ihn beschuldigt, Zahlungen für Auftritte im Ausland, darunter in Russland, sowie Lobbyarbeit geheim gehalten zu haben.

    Flynn wurde im Januar 2017 als Sicherheitsberater des US-Präsidenten eingesetzt. Im Februar aber musste er wegen seiner angeblichen „russischen Kontakte“ kündigen. Laut Medienberichten soll er den US-Vizepräsidenten Mike Pence über seine Kontakte mit dem russischen Botschafter Sergei Kisljak falsch informiert haben.

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    Tags:
    Mike Flynn, Michael Flynn, Donald Trump, USA