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    Der Zerstörer USS Ross führt Raketenschlag gegen syrische LuftwaffenbasisChinas Staatschef Xi Jinping bei US-Präsident Donald Trump zu Gast

    Weißes Haus „glänzt“ mit Zynismus statt Verantwortungsgefühl – russischer Politiker

    Robert S. Price/Courtesy U.S. Navy © REUTERS / Carlos Barria
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    Die Äußerung von US-Handelsminister Wilbur Ross zum US-Schlag gegen Syrien entlarvt den Zynismus der Administration von US-Präsident Donald Trump, wie es beim russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) hieß.

    „Der US-Handelsminister nannte den Syrien-Angriff eine ‚Unterhaltung nach dem Abendessen‘ und zeigte damit, dass die Administration ein zu niedriges Verantwortungsbewusstsein hat. Stattdessen gibt es Zynismus“, schrieb der Senator Alexej Puschkow auf Twitter.

    Ross und seinen Kollegen sei zu empfehlen, sich weniger über Raketenschläge zu amüsieren, so der Parlamentarier.

    „Nicht nur die USA haben Raketen. Es ist nicht auszuschließen, dass ihnen die Lust auf Unterhaltung vergehen kann.“

    Wie der US-Handelsminister geäußert hatte, war der US-Raketenangriff auf die syrische Luftwaffenbasis Schairat für US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping eine Art „Unterhaltung nach dem Abendessen“, das am 7. April in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida stattfand. Auf einer internationalen Konferenz des Wirtschaftsinstitutes „Michael Milken“ in Los Angeles (Kalifornien) sagte Ross, Trump habe für diese „Unterhaltung“ nicht einmal bezahlen müssen.

    In der Nacht zum 7. April hatten die Zerstörer USS „Ross“ und USS „Porter“ 59 Tomahawk-Marschflugkörper auf Syrien abgeschossen. Sie schlugen auf der Luftwaffenbasis Schairat in der Nähe von Homs ein. Damit reagierten die USA auf den mutmaßlichen Giftgasanschlag im nordsyrischen Idlib einige Tage zuvor, für den sie die syrischen Regierungstruppen verantwortlich machen.

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    Tags:
    Raketenangriff, Twitter, Föderationsrat, Wilbur Ross, Donald Trump, Alexej Puschkow, Syrien, USA, China