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23:35 21 September 2019
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    Deutsche vor dem Reichstag

    Merkel ohne Angst vor möglicher ausländischer Einmischung in deutschen Wahlkampf

    © Sputnik / Igor Sarembo
    Politik
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat keine Angst vor einer ausländischen Einmischung in den deutschen Wahlkampf, wie sie bei ihren Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte.

    Sie gehöre „nicht zu den ängstlichen Menschen“ und gehe „selbstbewusst davon aus, dass wir unter uns Deutschen den Wahlkampf unbeschadet machen können“.

    Sie betonte dabei, wenn es „grobe Fehlinformationen“ gebe, werde man „natürlich entschieden vorgehen“. Die sogenannte hybride Kriegsführung spiele in der russischen Militärdoktrin eine Rolle. Das Thema Cyberkriminalität sei heute „eine internationale Herausforderung“.

    Damit reagierte Merkel auf die Frage einer Journalistin von dpa, die auf die Vorwürfe über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen verwies.

    Der russische Präsident Wladimir Putin sagte dazu, dass die Vorwürfe über die angebliche russische Einmischung in die US-Wahlen bisher von niemandem bewiesen worden seien.

    „Das sind nur Gerüchte, die bei dem innenpolitischen US-Kampf genutzt werden. Und Sie stellen sofort von Grund auf irgendwelche Vermutungen in Bezug auf europäische Länder an, darunter auch auf solch ein Freundesland wie Deutschland. Das ist zumindest seltsam“, so Putin.

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    Tags:
    Vorwürfe, Wahleinmischung, Wladimir Putin, Angela Merkel, Russland, Deutschland