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    Emmanuel Macron

    Experte über deutsch-französisches Verhältnis im Falle von Macrons Sieg

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    Politik
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    Laut Reinhard Krumm, einem Experten des Internationalen Diskussionsklubs „Valdai“ und Leiter des Referats Mittel- und Osteuropa der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, wird Paris im Falle eines Wahlsieges von Emmanuel Macron von Berlin noch mehr Finanzbeiträge zur EU fordern als bisher.

    Es passe Macron nicht, dass Deutschland im Handelsbereich einen Vorteil habe, weil es im Unterschied zu anderen viel exportiere und eine sehr gute Außenhandelsbilanz habe, sagte Krumm der Online-Zeitung „Lenta.ru“.

    Solche Vorwürfe gegenüber Deutschland gebe es nicht nur in Frankreich, sondern auch in anderen Ländern der Europäischen Union, so der Experte.

    Macron, Gründer der Bewegung En Marche und Ex-Wirtschaftsminister, war als Sieger aus der ersten Runde der Präsidentenwahl vom 23. April hervorgegangen. Er erhielt 24,01 Prozent der Stimmen, seine Rivalin Le Pen 21,3 Prozent. Die Stichwahl ist für Sonntag, den 7. Mai, angesetzt.

    Laut Umfragen des Unternehmens OpinionWay kann Macron auf 61 Prozent der Stimmen kommen.

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    Präsidentenwahl, Valdai-Diskussionsclub, Marine Le Pen, Emmanuel Macron, Deutschland, Frankreich