03:48 16 Dezember 2019
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    Hisbollah-Kämpfer in Syrien

    Hisbollah-Waffen: Netanjahu verteidigt Moskau

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    Politik
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    Russland hat laut Israels Premier Benjamin Netanjahu mit Waffenlieferungen an die libanesische Hisbollah nichts zu tun.

    Wie Netanjahu am Dienstagabend gegenüber dem israelischen russischsprachigen „Neunten Kanal“ sagte, gelangten die Waffen vielmehr auf Hinweis des Iran aus dem Arsenal der syrischen Regierungsarmee in die Hände der Hisbollah. Israel ergreife derweil alle nötigen Maßnahmen, um solche Lieferungen zu verhindern.

    „Ich habe gewisse Differenzen mit Russlands Präsident Wladimir Putin und ich spreche offen darüber. Dennoch will ich Russland nichts vorwerfen, womit es gar nichts zu tun hat. Russland übergibt der Hisbollah keine Waffen, hat aber die syrische Armee mit Waffen beliefert, die ihrerseits diese auf Anweisung des Iran an die Hisbollah übergibt“, sagte der Premier.

    „Für uns ist die Hisbollah äußerst gefährlich, deswegen greifen wir sie an. Wenn wir von einer solchen Waffenlieferung erfahren, fliegt unsere Luftwaffe sofort einen Angriff. Ich möchte auf Einzelheiten nicht eingehen, aber so ist unsere Politik, die bis jetzt gilt“, fügte Netanjahu hinzu.        

    Ende April hatte die Agentur Reuters berichtet, dass Israels Luftwaffe ein Lager der Hisbollah-Miliz unweit des Flughafens der syrischen Hauptstadt Damaskus bombardiert habe. Dies soll laut AFP-Angaben eine so starke Explosion verursacht haben, dass sie noch in der Stadt selbst, etwa 25 Kilometer entfernt, zu hören gewesen sei. Auf die Explosion folgte ein Feuer.

    Die Hisbollah-Miliz kämpft in Syrien an der Seite der Regierungsarmee. Beispielweise nahmen Hisbollah-Vertreter an der Befreiung der Oasenstadt Palmyra und von Aleppo teil. Indes stufen Israel, die USA, die EU sowie die Arabische Liga diese Organisation als terroristisch ein.

     

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    Tags:
    Lieferung, Waffen, AFP, Hisbollah, Arabische Liga, Reuters, EU, Benjamin Netanjahu, Wladimir Putin, Israel, Iran, Syrien, Russland