08:22 26 Oktober 2020
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    Die einstige US-Präsidentschaftskandidatin, Hillary Clinton, hat in einem CNN-Interview den US-Raketenangriff auf die syrische Basis Schairat Anfang April befürwortet, ist sich jedoch nicht sicher, ob derartige Aktionen etwas an der Lage änderten.

    „Ich habe zugestimmt (dem US-Schlag gegen Syrien – Anm. d. Red.). Jedoch bin ich nicht überzeugt, dass es die Situation irgendwie beeinflussen konnte. Ich weiß auch nicht, welche potentiellen Geheimvereinbarungen mit den Russen erzielt worden sind“, sagte Clinton.

    Erst später habe sie erfahren, dass die syrischen Truppen mit Unterstützung der russischen Militärs vor Ort ihre Flugzeuge von den Landebahnen evakuiert hätten. Laut Clinton sollen „die Russen noch vor dem US-Kongress“ informiert worden sein.

    „Ich bin überzeugt, dass wir nicht über alle Details dieses Schlages informiert sind, somit ist es noch zu früh, darüber zu diskutieren“, so Clinton.

    In der Nacht auf den 7. April hatten die Zerstörer USS „Ross“ und USS „Porter“ 59 Tomahawk-Marschflugkörper auf Syrien abgeschossen. Sie schlugen in der Nacht auf der  Luftwaffenbasis Schairat in der Nähe von Homs ein. Damit reagierten die USA auf den mutmaßlichen Giftgasanschlag im nordsyrischen Idlib einige Tage zuvor, für den sie die syrischen Regierungstruppen verantwortlich machen. Mit dem Angriff haben die USA erstmals massiv in den Syrien-Konflikt eingegriffen.

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    Tags:
    TV-Moderator, US-Präsidentschaftskandidat, Ziel, Situation, Basis, Raketenschlag, CNN, Hillary Clinton, Syrien, Russland, USA