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    Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un

    Albright warnt Trump vor Kim

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    Politik
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    Die Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright hat den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch in einer Livesendung des TV-Senders CNN dafür kritisiert, dass er sich „geehrt fühlen“ würde, den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un zu treffen.

    Albright erklärte dabei, dass der US-Präsident „Nordkorea keinen Besuch ohne jegliche Vorbereitung abstatten darf“. Und das Wort „Ehre“ könne keinesfalls auf einen Menschen bezogen werden, der „sein Volk in Elend und Not leben lässt“.

    Die Ex-Außenministerin warnte Trump auch ganz allgemein vor jeglichen „persönlichen Beziehungen zu Kim Jong-un“.

    „Vielleicht ist so etwas in der Geschäftswelt möglich, aber für einen US-Präsidenten unzulässig“, so Albright.

    Am Vortag hatte Trump geäußert, dass „unter den richtigen Umständen das Treffen mit Kim Jong-un für ihn eine Ehre“ wäre. Später gaben Vertreter des Weißen Hauses bekannt, dass das Treffen beider Staatschefs in absehbarer Zeit kaum möglich sei.

    Noch als US-Außenministerin war Madeleine Albright im Jahre 2000 mit dem früheren nordkoreanischen Staatsoberhaupt Kim Jong-il zusammengetroffen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist Albright die letzte Außenministerin der USA, die die Republik Nordkorea besuchte.

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    Tags:
    Beziehungen, Ehre, Treffen, Besuch, US-Außenministerium, CNN, Donald Trump, Kim Jong-il, Madeleine Albright, Nordkorea, USA