03:58 27 September 2020
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    Das russische Verteidigungsministerium hat die Meldungen über eine angebliche Bergung von „geheimen Anlagen“ von Bord des am 27. April im Schwarzen Meer vor der türkischen Küste gesunkenen russischen Schiffes „Liman“ dementiert.

    „Alle erforderliche Ausrüstung war noch vor dem Versinken der ‚Liman‘ von der Besatzung demontiert und dann zusammen mit der Dokumentation und den Waffen zum Stützpunkt der Schwarzmeer-Flotte auf der Krim gebracht worden“, heißt es im Bericht der Verteidigungsbehörde.

    Die Meldungen über eine angeblich anhaltende Bergung „geheimer Anlagen“ von Bord der „Liman“ seien indes eine „dilettantische Erfindung“ und würden nicht den Tatsachen entsprechen, hieß es im Weiteren.

    Am 27. April war das russische Aufklärungsschiff „Liman“ nach einer vermutlich durch Nebel und schlechte Sicht bedingten Kollision mit dem türkischen Frachter „Youzarsif“ im Schwarzen Meer, etwa 40 Kilometer vor der Einfahrt zum Bosporus, gesunken. Die Crew wurde vom türkischen Küstenschutz und der Crew des Frachters gerettet und befindet sich bereits wieder in der Heimat. Wie Russlands Verteidigungsministerium am 28. April mitteilte, soll alle Sonderausrüstung von Bord der „Liman“ bereits evakuiert worden sein.

    Medienberichten vom Mittwoch zufolge bereitet sich die russische Marine auf eine großangelegte Bergungsaktion vor, was manche Medien zu Spekulationen über deren Ziele veranlasste.

    Nach Angaben der Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ sollen mindestens drei russische Schiffe zur Unglückstelle vor der türkischen Küste unterwegs sein, schreibt das Blatt unter Berufung auf Daten des automatischen Identifikationssystems (AIS) für internationalen Schiffsverkehr.

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    Gerüchte, Aufklärung, geheim, Schiff, Technik, Verteidigungsministerium Russlands, Bosporus, Türkei, Russland