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    Hockey (Symbolfoto)

    Weißrussisches Hockey-Team in Paris durchsucht

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    Politik
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    Das Außenministerium Weißrusslands hat Frankreich entschiedenen Protest wegen der in Paris erfolgten Durchsuchung der nationalen Hockey-Mannschaft entsandt und Ermittlungen zu dem Zwischenfall gefordert. Das meldet die Behörde am Donnerstag auf ihrer offiziellen Twitter- Seite.

    Demnach wurde der Botschafter Frankreichs am Donnerstag in Weißrusslands Außenministerium einbestellt.

    „Während des Treffens bekundete der Vize-Außenminister der Republik, Oleg Krawtschenko, entschiedenen Protest der weißrussischen Seite wegen der die Menschenwürde erniedrigenden Kontrolle der weißrussischen Sportler durch die Sicherheitsbehörden Frankreichs am 3. Mai am Bahnhof Montparnasse“, heißt es. 

    Die Sportler waren in Frankreich eingetroffen, um an der Puck-Hockey-Weltmeisterschaft teilzunehmen.

    Die weißrussische Seite forderte nun, zu dem Vorfall zu ermitteln, Erklärungen vorzulegen, offizielle Entschuldigungen vorzubringen sowie alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um in Zukunft solche unangenehmen Zwischenfälle zu vermeiden.

    Zuvor war berichtet worden, dass sich der Hockeyverband Weißrusslands an die Internationale Eishockeyföderation und die Organisatoren der Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 im Zusammenhang mit dem auf dem Pariser Bahnhof passierten Vorfall wenden werde.

    Die Eishockey-Weltmeisterschaft soll vom 5. bis 21. Mai in Köln und Paris stattfinden.

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    Tags:
    Eishockey-Weltmeisterschaft, Zwischenfall, Durchsuchung, Protest, Ermittlung, Sicherheitsbehörden Frankreichs, Hockeyverband, Außenministerium Weißrusslands, Internationaler Eishockeyverband IIHF, Oleg Krawtschenko, Weißrussland, Frankreich