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09:49 19 Oktober 2019
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    Russlands Präsident Wladimir Putin

    Putins Friedensstrategie für Syrien fasst Fuß – Kommentar

    © Sputnik / Alexey Nikolsky
    Politik
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat dank den aktuellen Plänen zu erneuten Deeskalationszonen die Initiative bei der Regelung des Syrien-Konflikts zurückgewonnen. Dies schreibt der britische Journalist Hamish de Bretton-Gordon in einem Kommentar für The Guardian.

    „Es scheint, als ob Wladimir Putin erneut die strategische Führung und Initiative in Syrienfragen im Zusammenhang mit der von ihm gestern gemachten Erklärung übernommen habe: Er hat nämlich eine Vereinbarung über humanitäre Sicherheitszonen in mehreren Bezirken Syriens im Ergebnis der Gespräche mit (US-Präsident – Anm. d. Red.) Donald Trump, der Türkei und dem Iran erzielt“, schreibt Bretton-Gordon.

    Putin sei überzeugt, dass er imstande sei, die Waffenruhe durch die Schaffung von sogenannten Flugverbotszonen zu gewährleisten. Die vor wenigen Wochen in Astana vereinbarte Waffenruhe aber habe bis zum heutigen Zeitpunkt nur ein volles Fiasko erlitten. Nun sollten die russischen, türkischen, iranischen und amerikanischen Streitkräfte diese Sicherheitszonen vom Boden aus überwachen. Zum Glück habe Putin auch die Notwendigkeit einer Anwesenheit von UN-Truppen vor Ort eingeräumt, so der Autor.

    Dabei gibt Bretton-Gordon auch zu bedenken, dass er sich keinen Illusionen diesbezüglich hingebe und sich durchaus auch im Klaren darüber sei, dass es kein einfacher Prozess sein werde. Darum hoffe er darauf, dass sowohl Trumps Administration in dieser Frage eine aktivere Handlungsweise aufweisen werde als auch von allen beteiligten Seiten – der Türkei, dem Iran, Russland, den USA, Großbritannien und der UNO – eine volle Übereinstimmung mit den vereinbarten Plänen und eine gemeinsame Unterstützung auf längere Zeit hin geleistet werde, schließt der Beobachter.

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    Tags:
    Waffenruhe, Übereinstimmung, Deeskalation, Regelung, Initiative, Konflikt, Uno, The Guardian, Donald Trump, Wladimir Putin, USA, Iran, Türkei, Großbritannien, Syrien, Russland