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    Die internationale Nato-Übung „Spring Storm 2017“ (Frühlingssturm), an der fast 9.000 Militärangehörige teilnehmen, hat am Montag in Estland begonnen, teilt der Generalstab der Verteidigungskräfte des Landes mit.

    „Etwa 2.300 ausländische Militärangehörige aus 13 Ländern nehmen zusammen mit estnischen Militärs an der umfangreichen Nato-Übung ‚Kevadtorm-2017‘ (Frühlingssturm) teil. Insgesamt werden bei der Militärübung vom 8. bis 26. Mai fast 9.000 Militärs zum Einsatz kommen“, heißt es in der Mitteilung. Die Übung soll im Nordosten Estlands, unweit der Grenze zu Russland, stattfinden.

    An der Nato-Übung nehmen der Verteidigungsbehörde zufolge mehr als 800 britische Militärangehörige teil, die zum Bestand des in Estland stationierten internationalen Nato-Bataillons gehören, ebenso bis zu 300 französische Militärs aus diesem Bataillon. Deutschland wolle etwa 400 Bundeswehrangehörige zur Übung schicken. Einheiten in Kompaniestärke werden die USA, Lettland und Litauen vertreten. Zudem sollen Militärs aus den Niederlanden, aus Polen, Kanada, Finnland, der Ukraine, Spanien und Georgien an der Übung in Estland teilnehmen. 

    Nato-Übung auf dem Militärstützpunkt in Adazi in Lettland (Archivbild)
    © REUTERS / Ints Kalnins

    Bei der Übung würden amerikanische Panzer des Typs M1A2 Abrams, britische Challanger-2-Panzer und französische Leclerc-Panzer sowie Infanterie-Kampffahrzeuge der Bündnispartner und der estnischen Verteidigungskräfte wie CV9035, Warrior, Bradley, VBCI und Marder zum Einsatz kommen.

    Im vergangenen Jahr beteiligten sich an der Nato-Übung „Frühlingssturm“ mehr als 1.500 ausländische Militärs.

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    Tags:
    Übung, NATO, Estland