09:05 29 März 2020
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    US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Sicherheitsberater Herbert McMaster unzufrieden, der diesen Posten nach der Entlassung von Michael Flynn übernommen hat.

    Wie die Agentur Bloomberg vom politischen Kommentator Aly Lake erfuhr, ist Trump mit Flynns Amtsnachfolger  unzufrieden, weil dieser nicht nur bei kurzen Pressegesprächen des Präsidenten dazwischenrede, sondern auch versuche, ihn in Sachen Politik zu belehren.

    Zudem seien einige Vertraute von Trump überzeugt, dass McMaster den Chef des Weißen Hauses mit List dazu zwingen wolle, im Widerspruch zu seinen Wahlversprechen zu handeln. So sei Trump wütend geworden, nachdem das „Wall Street Journal“ über ein Gespräch McMasters mit dem südkoreanischen Regierungssprecher berichtete. Nach Angaben der Zeitung soll der Berater erklärt haben, dass die von Trump angekündigte Weigerung, ein neues Raketensystem zu bezahlen, nicht die offizielle Position der Washingtoner Administration sei.

    Als Folge haben sich die Beziehungen zwischen Trump und seinem Berater abgekühlt, so Bloomberg.

    Indes wird in der US-Administration die Behauptung über die Unzufriedenheit des Präsidenten mit seinem Berater zurückgewiesen. Der Pressedienst des Weißen Hauses hat am Sonntag eine Erklärung Trumps veröffentlicht, in der der Präsident seinem Sicherheitsberater volles Vertrauen ausspricht.

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    Tags:
    Sicherheitsberater, Unzufriedenheit, Bloomberg, Herbert McMaster, Michael Flynn, Donald Trump, USA