00:26 21 November 2019
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    Wie es um möglichen Nato-Beitritt Moldawiens steht – Präsident Dodon

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    Politik
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    Ein Beitritt zur Nato ist laut dem moldawischen Präsidenten Igor Dodon für die Republik absolut unannehmbar.

    „Ich habe unseren Partnern immer gesagt, dass es drei bis vier Dinge gibt, die ich nie als Gegenstand der Verhandlungen betrachten werde. In erster Linie sind dies unsere Staatlichkeit, die Erhaltung Moldawiens, die Nichtvereinigung mit anderen Ländern“, sagte Dodon bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Staatsduma (Russlands Unterhaus), Wjatscheslaw Wolodin, am Mittwoch in Moskau.

    Als zweiten Punkt nannte er die Neutralität Moldawiens.

    „Drittens, unser orthodoxes Christentum. Wir brauchen die europäischen Werte nicht, die uns auf verschiedene Weise aufgezwungen werden. Viertens, unsere strategische Partnerschaft mit unseren Freunden aus Russland“, so Dodon.

    Zuvor hatte Dodon die Bereitschaft bekundet, ein Abkommen mit der Nato über die Neutralität Moldawiens zu unterzeichnen.

    Umfragen zufolge tritt die Mehrheit der Moldauer gegen die Mitgliedschaft ihres Landes in der Nordatlantischen Allianz auf.

    Dodon hält sich zurzeit zu einem Besuch in Moskau auf, in dessen Rahmen er der Militärparade anlässlich des 72. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg am 9. Mai auf dem Roten Platz beiwohnte.

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    Tags:
    Militärparade, Beitritt, NATO, Wjatscheslaw Wolodin, Igor Dodon, Moldawien, Russland