13:08 27 Januar 2020
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    Die Entlassung des FBI-Chefs James Comey ist laut dem US-Magazin „The National Interest“ (NI) eine natürliche Folge seiner zahlreichen Fehler gewesen.

    Wie das Magazin schreibt, hat Comey als FBI-Chef regelmäßig einen Fehler nach dem anderen zugelassen. Der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein sagte laut NI, Comey habe das FBI diskreditiert, als er sich öffentlich zu einer Ermittlung in Bezug auf Hillary Clinton während des Präsidentschaftswahlkampfes geäußert habe.

    Darüber hinaus sagte er laut Medien bei Anhörungen vor dem US-Kongress, der derzeit eine Untersuchung zur angeblichen „russischen Einmischung“ in die Wahl führt, dass Russland die „Hauptbedrohung“ für die Vereinigten Staaten sei. Damit sei er weit über die Grenzen seiner Kompetenz hinausgegangen, schreibt das Magazin. Ein FBI-Chef sei für die Analyse außenpolitischer Fragen nicht zuständig.

    Seine Reden im US-Kongress seien außerdem durchaus banal – es sei immer um eine Analyse von irgendwelchen angeblich geheimen Daten gegangen. Damit sei er seinem Posten nicht gewachsen und es sei wunderlich, wieso Trump ihn nicht viel früher entlassen habe.

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    Tags:
    FBI, James Comey, USA