22:34 12 August 2020
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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist der Meinung, dass die Verhandlungen über die Regelung der Syrien-Krise in Genf nichts gebracht haben. Dies sagte der Staatschef im Interview mit weißrussischen Medien.

    „Was Genf betrifft, so bleibt es weiterhin nur ein Ort für Treffen der Medien. Bei keinem einzigen Genfer Treffen wurde etwas Konkretes gemacht, nicht einmal ein Millionstel eines Prozentes“, so Assad.

    Ihm zufolge war das Ziel dieser Verhandlungen, Zugeständnisse von der syrischen Regierung zu erreichen.

    „Ich werde kein einziges Zugeständnis machen, weil der Präsident kein Recht auf Zugeständnisse nationalen Maßstabs hat“, betonte der Präsident. „Ich kann in privaten Fragen Konzessionen machen, aber nicht in dem, was die Souveränität, die nationalen Interessen, die Verfassung und Unabhängigkeit betrifft.“

    Dabei betonte er, „die russische Initiative“ für die Astana-Gespräche sei „korrekt“. „Wir haben sie von Anfang an unterstützt. Was die Ergebnisse betrifft, muss man erst abwarten, ob die Gruppierungen diese Chance nutzen.“

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    Tags:
    Baschar al-Assad, Genf, Syrien