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    Konflikt zwischen den zwei Koreas (2017) (49)
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    Amerikanische und südkoreanische Geheimdienste haben einem Bürger Nordkoreas rund 300.000 Dollar gezahlt, damit er einen Mordanschlag auf die Führung seines Landes verübt. Dies schreibt Sputnik Korea unter Verweis auf den nordkoreanischen Botschafter in Russland, Kim Hyun Joon.

    Laut dem Botschafter haben der US-Auslandsgeheimdienst (Central Intelligence Agency, CIA) und der südkoreanische Geheimdienst einen „Terroristen“ namens Kim im Juni 2014 rekrutiert, als er bei einer Holzeinschlagfirma in der russischen Region Chabarowsk (Ferner Osten des Landes) arbeitete.

    Der geheime Mordanschlag auf die Führung Nordkoreas sollte während Feierlichkeiten mit Hilfe von  biochemischen Substanzen ausgeführt werden, heißt es. Demnach sollte der Stoff entweder radioaktiv oder toxisch und in Form von Nano-Materialien sein, die die hohen Staatsbeamten ohne jegliche Annäherung vernichten könnten.

    Dem Botschafter zufolge gaben die CIA und der südkoreanische Geheimdienst Kim zweimal je 20.000 US-Dollar und einen Satelliten-Empfängersender, über den jener in Pjöngjang Anweisungen von der südkoreanischen Intelligenz empfangen habe. Ihm sei der Tod seiner Familie angedroht worden. Im Jahr 2016 sollen vier Gespräche stattgefunden haben, in deren Rahmen mehrere Methoden für die Umsetzung seiner Aufgabe besprochen worden seien.

    In der zweiten Hälfte des vorigen Jahres sollte Kim einen „Bezugspunkt für Kontakte zum Ausland“ organisieren, um sicher Ausrüstung und Materialien zu bekommen, heißt es. Zu diesem Zweck sowie für das Bestechen der Beteiligten soll er weitere 200.000 US-Dollar erhalten haben.

    Im März und April 2017 habe er bei einem Treffen im chinesischen Dandong (Nordosten Chinas) weitere 50.000 US-Dollar und einen neuen Satelliten-Empfängersender bekommen, heißt es. Bis Ende April sei die Vorbereitungsphase abgeschlossen worden.

    Laut dem Botschafter wurde die Operation streng geheim gehalten, damit auf der Koreanischen Insel kein Krieg ausbreche. Insgesamt habe Kim mehr als 80 Aufträge von der südkoreanischen Intelligenz erhalten. Nordkorea werde, bis es die letzten Hintermänner der Operation sowohl bei der CIA als auch bei dem südkoreanischen Geheimdienst gefunden habe, rücksichtslos jeden vernichten, der seine Hand gegen die Führung Nordkoreas erhoben habe, warnt der Botschafter.

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