23:24 20 November 2018
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    A man walks near posters of Emmanuel Macron, head of the political movement En Marche!, or Onwards!, and candidate for the 2017 presidential elections in France, before Macron's arrival for a meeting in Talence, Southwestern France, March 9, 2017.

    Neun Parlamentskandidaten von Macrons Partei versehentlich nominiert – Medien

    © REUTERS / Regis Duvignau
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    Neun der insgesamt 428 Menschen auf der Liste der Abgeordnetenkandidaten von der Partei des designierten französischen Präsidenten Emmanuel Macron haben ihre Zustimmung nicht gegeben, die Partei auf der Wahl zu vertreten. Dies berichtet die Zeitung „The Times“ am Freitag.

    Am Donnerstag hat Macrons Partei „La République en Marche“ (zu Dt.: „Die Republik in Bewegung“, vormals nur „En Marche!“) die erste Kandidatenliste für die bevorstehende Parlamentswahl im Juni präsentiert. Darauf stehen nun 428 Personen. Männer und Frauen seien gleichmäßig verteilt, hieß es. Für 52 Prozent der Kandidaten sei die Politik ein neuer Arbeitsbereich, denn sie hätten noch nie an Wahlen teilgenommen.

    Neun Politiker sollen nun gesagt haben, dass sie nicht zugestimmt hätten, bei der Wahl Macrons Partei zu vertreten. Die Zeitung nannte dabei nur eine Person namentlich: den ehemaligen Präsidenten eines Rugby-Clubs Mourad Boudjellal.

    Darüber hinaus wurde nach Angaben der Zeitung ein Kandidat und Vertreter des französischen Übersee-Departements La Réunion, Thierry Robert, wegen Korruption für schuldig erklärt. Macrons Bewegung hatte zuvor versprochen, keine Personen mit Vorstrafen auf ihre Vertreterliste zu setzen.

    Emmanuel Macron hatte die Präsidenten-Stichwahl vom 7. Mai mit 66,1 Prozent der Stimmen gewonnen. Das teilte das Innenministerium in Paris nach der Auszählung von 100 Prozent der Stimmzettel mit.

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    Parteien, Wahl, En Marche, Emmanuel Macron, Frankreich